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Wahrnehmung

Christiane-Rosenberger-Harfe

» Es gibt keine Fakten. Es gibt nur unsere Wahrnehmung davon «

Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828 - 1910), russischer Erzähler und Romanautor

Mit Harfenmusik die Zuhörer in Urlaubsstimmung versetzt
Gadenstedt. Bei ihrem ausverkauften Konzert lud Christiane
Rosenberger zu einer meditativen Traumreise ein. Entschleunigung
und zur Ruhe kommen – das war das Motto beim Konzert „Geh
Zeiten“ von Christiane Rosenberger an der keltischen Harfe in der
aus verkauften „Alten Stellmacherei“ in Gadenstedt.
Dabei nahm die Groß Ilsederin das begeisterte Publikum mit auf eine
meditative Traumreise: Mit der bretonischen Melodie „Kreislauf des
Lebens“ begann ein spannendes und – so wie es Christiane
Rosenberger sieht – „tänzerisches“ Programm. Sie entlockt der
keltischen Harfe Töne und Klänge von enormer Bandbreite.

Das Besondere: Die Klänge lassen Bilder im Kopf entstehen – mal mäanderndes Wasser, mal Vogelgezwitscher.
Zu jedem Stück erzählt Christiane Rosenberger eine Geschichte – etwa die über drei Matrosen im bretonischen
Stück „Tri Martolod“. Und dann wieder ein aktuell entstandenes Stück „Schneeflocken“, das sie zusammen mit dem
Publikum singt und spielt. Zwei Gegensätze wie Yin und Yang begegnen sich hier – die, die den Schnee mögen, und
die, die den Schnee gerne tauen sehen würden. In den drei Stücken zu Bildern von Ruthild Tilmann – „Geheimnis
des Feuers“, „Tränen des Buddhas“ und „Fabelwesen“ – ließ Christiane Rosenberger mit ihrer Musik die drei
Kunstwerke lebendig flackerten wie das Feuer. „Herbsttanz“ von Bernard Andrès beschloss den ersten Teil, großartig
interpretiert und virtuos gespielt.
Der zweite Teil war der Natur gewidmet: Im Zyklus „Borkum“ erzählt Christiane Rosenberger auf der Harfe vom
„Meer im Nebel“, „In den Dünen“, dem „Mäandern“ und der „Sonne über dem Meer“. Vor den geschlossenen
Augen des Zuhörers entstehen wundervolle beruhigende Urlaubs- und Meeres-Assoziationen. Zu drei Ölbildern der
Groß Ilsederin Monika Wegner, – „Farben des Nebels“, „Wenig Meer“ und „Sommer“ – improvisiert Rosenberger
schönste farbliche Klangstrecken von beruhigender Wirkung. Zum Schluss ein Stück, zu dem sie von ihrem Neffen
Christopher angeregt worden ist: „Bin no‘ ni‘ müde“. Dabei setzt sie die Worte klanglich ideal um, ein Stück realer
Lebenswirklichkeit. Wir dürfen gespannt sein, was Christiane Rosenberger uns noch präsentiert, auch wenn das
Momentane schon himmlisch klingt.
Martin Winrich Becker, Peiner Nachrichten, Januar 2014.

Eine Liebeserklärung an die Musik...

Es ist vielmehr dieses außergewöhnliche Schweben ihrer klanglichen Emotionen, dieses feinfühlige Schattieren
und die zuweilen sanft-dramatische Dynamik, die das Publikum mühelos dort treffen, wo es am empfindlichsten ist:
im Bauch. In der Musik der Bretagne fühle sich Rosenberger besonders glücklich, sagte sie, und so kommen ihre
Kompositionen ohne das mit Harfenmusik in Zusammenhang gebrachte flirrend-süße Klischee aus und gleitet nie,
wirklich nie, in ungewisses Klanggewabere ab...
Johannes-Daniel Habicht, Peiner Allgemeine Zeitung, 08.01.2014.

Wanderung zwischen den Welten

... eine Impression, die die Hörer fordert zum Mitgehen, zum Nachvolzug individueller Erfarungen der Künstlerin...
man erinnert sich an Vergangenes, träumt sich in die Zukunft... Hineinhorchen ins eigene Ich...
Rainer Sliepen, Braunschweiger Nachrichten, 7.02.2014.

Christiane Rosenberger CD GEH-ZEITEN

Die CD „Geh-Zeiten”

(Eigenverlag, www.christiane-rosenberger-harfe.de, 16 Tracks, 68:07).
Feine, verträumte Harfenmusik keltischer Provenienz oder aus eigener Feder.
Gedichte und Fotos im Beiheft begleiten die Klänge optisch und machen die Momente
nachvollziehbar, die die Künstlerin inspirieren: „Das rhythmische Zwitschern
der Kohlmeise drängt sich selbstbewusst in den Vordergrund“.
Musik, die zum Lauschen anregt, nach innen und außen.
folker, das Magazin über Folk- und Weltmusik, April 2014.

     

Das Notenheft "Geh-Zeiten",

8 Spielstücke für keltische Harfe, erhältlich s.o. und in ausgewählten Harfengeschäften




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